Read Im Winter schläft man auch bei Wölfen: Roman by Andrea Molesini Online

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Der kleine Pietro glaubt diese Ger chte nicht Die Juden sollen Jesus umgebracht haben, aber wenn sein Freund Dario wirklich etwas mit dem Tod Christi zu tun h tte, h tte er dann so gro e Segelohren, mit denen er sich gar nicht verstecken kann Pietro ist der tollk hne Erz hler des Romans Gemeinsam mit Dario muss er sich verstecken in den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs, in einem Kloster vor Venedig, vor den Deutschen Als das Kloster von deutschen Truppen belagert wird, m ssen sie fliehen Schon nach kurzer Zeit haben ihre Feinde sie eingeholt, und Dario und Pietro droht der sichere Tod da taucht ein deutscher Soldat auf und erschie t ihre Verfolger Jetzt m ssen die Jungen ihm vertrauen Aber ob das die richtige Entscheidung ist Diese bewegende Geschichte einer Flucht wird getragen von der selbstbewussten Stimme eines jungen Erz hlers, dessen kindlicher Mut die Schrecken des Krieges wie ein gro es Abenteuer erscheinen l sst....

Title : Im Winter schläft man auch bei Wölfen: Roman
Author :
Rating :
ISBN : 3492056679
ISBN13 : 978-3492056670
Format Type : E-Book
Language : Deutsch
Publisher : Piper 15 September 2014
Number of Pages : 488 Pages
File Size : 763 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Im Winter schläft man auch bei Wölfen: Roman Reviews

  • Winfried Stanzick
    2019-04-20 11:52

    Es ist Anfang 1945. Der Zweite Weltkrieg wird bald zu Ende sein, aber das können die Personen dieses neuen Romans von Andrea Molesini nur ahnen und hoffen.Der junge Waise Pietro – er ist der wortakrobatische Erzähler des Buches und sein jüdischer Freund Dario, der es mehr mit dem Rechnen als mit der Sprache hat - haben seit längerer Zeit in einem Kloster in der Lagune von Venedig schützenden Unterschlupf gefunden.Doch als die deutschen Truppen sich dem Kloster nähern, müssen die beiden fliehen. Aber sie kommen nicht weit. Kurz bevor die Feinde mit der „Stachelschweinsprache“ sie eingeholt haben, taucht ein deutscher Soldat auf und erschießt kurzerhand die Verfolger. Warum er das tut, wissen die beiden etwa zehnjährigen Freunde nicht.Obwohl sie dem deutschen Soldaten ( ist es ein Deserteur?) gegenüber skeptisch sind, haben sie keine andere Wahl, als ihm zunächst einmal zu vertrauen und ihm zu folgen.„Im Winter schläft man auch bei Wölfen“ ist die sprachvirtuos erzählte Geschichte einer Flucht aus der Sicht von zwei zehnjährigen Jungen. Der selbstbewusste Pietro erzählt sie wie ein großes Abenteuer. Vielleicht ist es genau diese Haltung eines Kindes, vielleicht ist es dieser kindliche Mut, der die beiden durchhalten lässt bis zu einem sehr überraschenden Ende.Es geht in den Gesprächen zwischen den beiden Freunden viel um Transzendenz und Wissenschaft, um Glaube und Zweifel. Als sie einmal über Gott reden, sagt Pietro zu dem eher skeptischen Dario:(Gott ) „ist ein Traum, und wir wissen nicht, warum wir träumen, aber ohne Träume kommen wir nicht aus, wie kann man überleben ohne zu träumen?“Hier spricht kein anderer als der Autor selbst, der einen wunderbaren und bewegenden Roman geschrieben hat, nachdem er mit seinem Debüt „Zu lieben und zu sterben“ nicht nur die Kritik zu überzeugen wusste.

  • Tonja Schmidt
    2019-03-27 03:48

    Den Inhalt kann man im Klappentext nachlesen - deshalb lieber mein eigener Eindruck: Molesini gelingt es gnadenlos gut, die kindliche Sicht auf eine Fluchtgeschichte in Italien während des 2. Weltkrieges beizubehalten. Der kindliche Glaube an die Welt wird nicht verfälscht - das Grauen wird als das beschrieben, was es ist. Sprachlich genauso formuliert, wie ein Kind es tut würde - nicht kindlich/albern auch nicht verständigheischend/erwachsen. Ich bin begeistert und hoffe weiterhin auf großartige Werke dieses Autors.

  • Logan Lady
    2019-03-29 09:41

    Italien während des 2. Weltkrieges: die beiden 10-jährigen Jungs Pietro und Dario werden von ein paar Nonnen in einem Kloster versteckt. Doch der Wahnsinn der Verfolgung macht auch vor den Kirchentüren nicht halt. Und so müssen die beiden Jungen zusammen mit ein paar Nonnen und einem Priester fliehen. Während der Flucht gibt es nur eine zentrale Frage: wem kann man noch trauen?"Im Winter schläft man auch bei Wölfen" war mein erster Roman des Autors Andrea Molesini und er hat mir gefallen. Molesini lässt seinen Leser die Schrecken des Krieges durch die Augen eines 10-Jährigen sehen.Denn die Geschichte wird von Pietro höchstselbst erzählt. Und obwohl Pietro weiß, das Krieg ist, sind seine Erzählungen und seine Gedanken so sprunghaft und neugierig, wie sie es nur bei einem 10-jährigen sein können. Der Kleine hat eine sehr gute Beobachtungsgabe und weiß ganz genau, wer wann was vor ihm verheimlichen will. Und das ärgert ihn, denn er ist laut eigener Ausssage ja nicht blöde und weiß, wenn die Erwachsenen flüstern, dass sie dann was zu verbergen haben.Sein bester Freund Dario hingegen ist kein Mann großer Worte. Er spricht in dem gesamten Buch höchstens 10 Sätze, doch Pietro versteht sich mit ihm prächtig und auch stumm. Zudem weiß Pietro, was er an seinem besten Freund hat und beschützt ihn mit einer Hingabe, wie es sie nur bei Kinderfreundschaften gibt.Die Beschreibungen des 10-jährigen Jungen, die vor Fantasie und Wortschöpfungen nur so strotzen, haben mich berührt. Den Krieg einmal aus der Perspektive eines Kindes zu sehen, war für mich etwas neues und ganz anderes. Für Pietro ist die Flucht eher ein Abenteuer und so verliert das hässliche Gesicht der Gewalt ein wenig seine Kraft, auch wenn der Kleine ab und an zugeben muss, dass er Angst hat.Der Stil von Andrea Molesini ist gut und flüssig zu lesen. Er trifft die Wortwahl und auch die Gedanken eines Kindes in meinen Augen sehr gut und übertreibt es dabei auch nicht.Fazit: wer mal einen anderen Blick auf den 2. Weltkrieg werfen möchte, sollte zugreifen.

  • Andreas W.
    2019-04-12 06:39

    Da ich mich für dieses Buch interessierte, habe ich das Angebot bei Amazon angesehen. Vorher habe ich die Rezension im DLF Büchermarkt gelesen. Nun finde ich die zwei Rezensionen bei Amazon, die offenbar voneinander abgeschrieben haben. Wer das liest, fürchtet wahrscheinlich, auf eine "gefakte" Werbung für das Buch hereingefallen zu sein. Das sollte unbedingt vermieden werden. Denn ich glaube, das Buch hat es auch nicht verdient. Das Anliegen von Andrea Molesini, den Krieg aus der Perspektive von Kindern zu sehen, halte ich auch deswegen für wichtig und begrüßenswert, weil es immer weniger Menschen gibt, die den Krieg noch selbst erlebt haben. Aber manche mussten ihn schon als Kinder mitmachen. Das schildert Andrea Molesini offenbar sehr eindrucksvoll und in einer fesselnden Sprache. Ich freue mich schon auf die Lektüre - trotz zwei fast gleichlautender Rezensionen! Deshalb gebe ich erst einmal nur drei Sterne; nach der Lektüre des Buches sind es wahrscheinlich mehr. Andreas W.